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Kennst du ein Daumenkino? Mehrere Bilder, die sich wenig voneinander unterscheiden, werden hintereinander gelegt und mit Hilfe des Daumens schnell durchgeblättert - so entsteht der Eindruck von bewegten Bildern.
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Wir sehen eine Bewegung, weil sich das Gehirn das gesehene Bild merkt und es mit dem nächsten, kurz darauffolgenden, zusammen fügt. Das zweite Bild unterscheidet sich vom ersten nur leicht, und durch die schnelle Abfolge verbindet das Auge die beiden Bilder zu einem - das nennt man "Trägheit des Auges".
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Heute sind für euch "bewegte Bilder" - also Film - nichts Ungewöhnliches. Vor über 100 Jahren aber war das etwas ganz Besonderes. Warum das damals so war, erzählen wir dir auf den nächsten Seiten.
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>>> Die Experimente des Eadweard Muybridge
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