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Strom für die Eisenbahn
Die Mittenwaldbahn


Zur Stromversorgung der Mittenwaldbahn in Tirol, die von Innsbruck nach Garmisch führt, wurde ab 1909 bei Schönberg, 9 km südlich von Innsbruck, ein Wasserkraftwerk errichtet. Bis 1923 versorgte das Ruetz-Kraftwerk mit seinen Maschinen ausschließlich diese Bahn.
Das Werk nutzte die Fließkraft des Wassers des Ruetzbaches aus dem Stubaital. Es was das erste Bahnkraftwerk nördlich der Alpen und ging 1912 in Betrieb.
 
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 Das Kraftwerk
 Turbine und Generator
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Von 1912 bis 1923 lieferte das Ruetz-Kraftwerk mit zwei jeweils aus Pelton-Turbine und Generator mit je 4000 PS bestehenden Maschinensätzen den Strom für die Lokomotiven der Mittenwaldbahn.
 
Dann wurde es um einen weiteren Satz zu 8000 PS erweitert und gemeinsam mit einem bayrischen Bahnkraftwerk zur Versorgung von Mittenwaldbahn und Arlbergbahn in den Kraftwerkverbund eingegliedert.

Bis zu seiner Auflassung 1983 blieb es funktionierender Bestandteil der österreichischen Bahnstromversorgung.