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Archivbestände Elektropathologisches Museum

Der Archivbestand "Elektropathologisches Museum", seit 2005 im Technischen Museum Wien, umfasst Schriftgut, Grafiken und Bilder, Plakate, Dokumente zu Elektro- und Blitzunfällen sowie Presseberichte. Einzigartig ist die internationale Plakatsammlung zum Thema Stromgefahr aus 20 verschiedenen Ländern.
Josef Heu, 1917
Josef Heu, 1917
Der Wiener Arzt, Stefan Jellinek (1871-1968), begann 1898 mit der Sammlung und Dokumentation von Berichten zu Blitzeinschlägen, zu Elektrounfällen und Objekten, die der Strom verändert oder zerstört hatte. Erweitert wurde sie durch seine "Kriegssammlung", gemalte und gezeichnete Dokumente von Strom- und Blitzunfällen an Schauplätzen des Ersten Weltkrieges.
 
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Elektroschutz in Bildern, 1931<br> 
Elektroschutz in Bildern, 1931
 
Jellinek verfasste zahlreiche Publikationen, um vor dem leichtsinnigen Umgang mit Strom im Haushalt, im Beruf und in der Freizeit zu warnen. Die Originalgrafiken - von bedeutenden Grafikern wie Josef Danilowatz, Franz Wacik und Eduard Stella - veranschaulichen die Gefahren leicht verständlich.
 
Serie Stromvisualisierung,<br>1935-50
Serie Stromvisualisierung,
1935-50
Bemerkenswert sind die Versuche, den unsichtbaren Strom in Grafiken und Schaubildern zu visualisieren.