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Der Schausammlungsbereich |
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Die Dauerausstellung medien.welten beschreibt zwei große Entwicklungsstränge: Einerseits die Entwicklung und Verdichtung von Netzwerken, von Wege- und Straßennetzen, über Postrouten, Telegrafie- und Telefon-, Radio- und Fernsehnetzen bis zu satellitengestützen Funknetzen. Andererseits die Entwicklung der verschiedenen medialen Werkzeuge zur Speicherung und Weiterverarbeitung von Umweltdaten in bildlicher, schriftlicher und mathematischer Form. Diese Entwicklungsstränge münden in der Digitaltechnik. Hier verschmelzen Speicher- und Übermittlungsmedien zu neuen Medien wie dem Internet. Dieses eröffnet ein globales Netzwerk. |
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Das Konzept |
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Die Objekte sind zu Themeninseln in historischer Abfolge gruppiert. Bildleisten zeigen die jeweilige Lebens- und Arbeitswelt. Mechanische und elektronische Installationen "zum Angreifen" bieten die Möglichkeit, fundamentale Funktionsprinzipien eigenhändig nachzuvollziehen. Videoinstallationen eröffnen jenseits der Gerätetechnik Blicke hinter gestalterische Techniken. Computerterminals bieten Zugang zu einer vertiefenden Geschichte der Medien. |
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"medien.welten" zeigt, wie sich im Lauf der Zeit aus einzelnen Postrouten ein flächendeckendes Postnetz und aus optischen Telegrafenlinien, der Morsetelegrafie und der Telefonie, dem Funk, dem Rundfunk und schließlich dem Internet ein globales Netzwerk für verschiedene Formen der Kommunikation entwickelt hat. Auf der anderen Seite stehen Speichermedien: Die Fotografie hält flüchtige Bildeindrücke fest, der Fonograf Töne. Drucktechniken machen es möglich, Geschriebenes in Büchern und Zeitungen zu dokumentieren. Rechen-, Schreib- und Lochkartenmaschinen helfen, Daten in Karteien zu archivieren.
Der Personalcomputer eröffnet ein neues Medienzeitalter und lässt Speicher- und Übermittlungsmedien miteinander verschmelzen. Er erlaubt die elektronische Bearbeitung von Daten, von Texten, Bildern und Tönen. Die Verbindung mit dem Internet erschließt globale Reichweite: Jeder Nutzer kann multimediale Inhalte weltweit transferieren und aus der ganzen Welt beziehen. Das "Surfen" durch das Internet hinterlässt jedoch Datenspuren, die verfolgt werden können. Die Kehrseite der globalen Medienfreiheit ist die Gefahr ständiger Überwachung. |
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