Alltag - eine Gebrauchsanweisung

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© Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Die abwechslungsreiche Dauerausstellung geht auf rund 2.300 m² den „Selbstverständlichkeiten“ des Alltags nach und stellt dabei den Menschen im Umgang mit Technik in den Mittelpunkt.

Wir schalten eine Lichtquelle ein, um einen Raum zu beleuchten – und gleichzeitig, um uns sicher zu fühlen. Wir vermessen Menschen und ihre Bewegungen und ordnen danach Arbeits- und Wohnräume, sogar Städte an. Mit Staubsaugern versuchen wir uns vor Staub, mit Schlössern vor Einbrechern zu schützen. Wir entsorgen Müll und schaffen mit dem Spülknopf der Toilette unsere menschlichen Abfallprodukte aus unserem Blick. Seit der Elektrokleinmotor Geräte antreibt, bewegen wir uns in unserem täglichen Umfeld anders als vorher. Wir verarbeiten Baustoffe und Nahrungsmittel, um sie für uns nutzbar zu machen, gleichzeitig versuchen wir, sie so lange wie möglich zu erhalten.

Die Bedienung von technischen Geräten verläuft nach selbstverständlichen Handlungsmustern, und selten fragen wir nach deren Bedeutung für uns und unseren Alltag. Benutzen wir Technik „nur“ oder ist der Umgang mit Geräten ein Ausdruck unserer Vorstellungen, wie wir unser Leben gestalten wollen? Weisen nur wir die Technik an oder bekommen auch wir Anweisungen für unser tägliches Leben von der Technik mitgeliefert?

Im Mittelpunkt von „Alltag – eine Gebrauchsanweisung“ steht das Mensch-Technik-Verhältnis. Die zentralen Bezugsfelder sind der Körper, das Haus, die Stadt und die Umwelt. Der zeitliche Schwerpunkt liegt im 19. und 20. Jahrhundert. Mit Hilfe einer Vielzahl von historischen Objekten und einer erlebnisorientierten Ausstellungsgestaltung werden für alle Altersstufen und Interessen spannende Zugänge geboten.

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